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Schwefelwasserstoff-Scavenger

Als weltweit erster Hersteller des Triazinmoleküls verfügt Vink Chemicals über ein umfangreiches Know-how um die hochmoderne Technologie der Triazine. Darüber hinaus hat Vink Chemicals auf die neuen Marktbedürfnisse reagiert und eine neues Produkt entwickelt: stabicor® S100, ein innovativer, nicht auf Triazin basierender Schwefelwasserstoff (H2S)-Fänger, der bereits bei niedriger Dosierung hocheffizient ist und somit Kostenvorteile bietet.

Zu den verschiedenen Anforderungen, denen Stabicor S100 gerecht wird, gehören:

  • Vollständiger Schutz gegen H2S für mehrphasige Systeme
  • Gewährleistung der Wirksamkeit und guten Händelbarkeit über einen weiten Temperaturbereich, von unter Null (hohe Viskosität/geringe Pumpfähigkeit) bis zu 350°C (Thermostabilität)
  • Erfüllung der unterschiedlichen Anforderungen nach freiem/geringem Wassergehalt in verschiedenen Anwendungen
  • Verbleib und Verhalten der Reaktionsprodukte in der Umwelt (Entsorgungswege)
  • Effiziente H2S-Reinigung mit konventionellen Produkten erfordert im Allgemeinen eine verhältnissmäßig große Menge an Schwefelwasserstofffänger.
Weitere Informationen und Herausforderungen

Sulfat-reduzierende Bakterien (SRB)

Sulfatreduzierende Mikroorganismen (SRM) sind Bakterien (SRB) und Archaea, die Energie durch anaerobe Atmung gewinnen, indem sie unter anaeroben (sauerstofffreien) Bedingungen Sulfat statt molekularen Sauerstoff (O2) „atmen“.
Sulfat-reduzierende Bakterien existieren seit über 3,5 Milliarden Jahren und gelten als eine der ältesten Formen von Mikroorganismen auf der Erde. Bestimmte SRB-Spezies überleben Temperaturen von über 90°C und Drücke von über 100 bar.
Die Hauptnährstoffe von SRB sind einfache organische Säuren und molekularer Wasserstoff (H2) aus der Zersetzung natürlicher organischer Substanz. Diese Nährstoffe werden oxidiert, dass Sulfat ([SO4]2-) hingegen wird zu Sulfid (Schwefelwasserstoff, H2S) reduziert. Das von SRB produzierte H2S kann katastrophale Auswirkungen haben. Es verunreinigt Gas und Öl, fördert die Ablagerung von Eisensulfid (das anschließend die Injektionsbohrungen verstopfen kann) und ist eine der Hauptursachen für mikrobiologisch beeinflusste Korrosion (MIC).
Eine wirksame Kontrolle von SRB kann die Bildung von H2S verhindern, die Betriebsdauer des Systems verlängern und das Auftreten mikrobiologischer Probleme stark reduzieren.

 

Das Auftreten von Schwefelwasserstoff in Rohölen

Schwefelwasserstoff (H2S) kommt natürlicherweise weltweit in Rohölen vor. Es entsteht u.a. auch während des Raffinationsprozesses durch den Abbau schwefelhaltiger Verbindungen bei hohen Temperaturen. Generell steigt der durchschnittliche Schwefelgehalt von Rohölen, die in Erdölraffinerien verarbeitet werden, weiter an.
In Raffinerien und Lagereinrichtungen, wie Tanklagern, ist es wahrscheinlich, dass beim Umgang mit unterschiedlichen Rohölen, Zwischenprodukten und Raffinerieprodukten Probleme aufgrund des H2S auftreten.

Viele verschiedene Schweröle, einschließlich Rohöl, Rückstandsheizöl und Gasöl, weisen typischerweise hohe H2S-Konzentrationen auf. Die hohen H2S-Konzentrationen in Schwerölen geben Anlass zu großer Besorgnis, insbesondere wenn diese Produkte über einen längeren Zeitraum gelagert oder transportiert werden müssen. Darüber hinaus kann H2S, zusätzliche sicherheitstechnische Herausforderungen für die entsprechende Lagerung bzw. den Transport dartellen.

 

Eigenschaften von Schwefelwasserstoff

  • Schwefelwasserstoff reagiert mit Metall-Ionen und bildet Metallsulfide, die auch als Salze des Schwefelwasserstoffs bezeichnet werden können
  • Wenn Schwefelwasserstoff mit Fe2+ reagiert, kann Eisensulfid, ein schwarzgefärbter Feststoff, ausflocken
  • Schwefelwasserstoff ist hochgiftig

 

 

 

 

 

Andere Namen

  • Dihydrogenmonosulfid
  • Dihydrogensulfid
  • Schwefelhydrid
  • Schwefelhaltiger Wasserstoff

 

Auswirkungen auf Menschen

 

 

 

 

 

Solutions

Ihr Ansprechpartner

für den Schwefelwasserstoff-Fänger

Vink Chemicals | Product Support
Tel.: +49 41 86 88 797 0
E-Mail: OilfieldFuel@vink-chemicals.com

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